Wie nehmen Konsumenten in Deutschland Innovation wahr? Und was können Unternehmen daraus lernen?
Genau dieser Frage sind wir gemeinsam mit der DHBW Heilbronn nachgegangen. Das Ergebnis ist unser neues Whitepaper „Innovation Perception Index 2026 – Wie Konsumenten Innovation wahrnehmen und was Unternehmen daraus lernen“, das ab sofort veröffentlicht ist. Zum Whitepaper.
Entstanden ist das Whitepaper aus unserer Forschungskooperation mit der DHBW Heilbronn. Zusammen mit Prof. Dr. Daniela Wiehenbrauk, Studiengangsleiterin Digital Commerce Management an der DHBW Heilbronn, hat unsere Geschäftsführerin Sandra Baethge in den vergangenen Wochen intensiv an der Studie geforscht.
Die ersten Einblicke in die Ergebnisse wurden außerdem bereits bei den vergangenen Retail & Innovation Days der DHBW Heilbronn vorgestellt. Im gemeinsamen Vortrag von Sandra Baetghe und Prof. Dr. Daniela Wiehenbrauk zu dem Thema „Was ist Innovation? Was Konsument:innen über Innovation denken – Erkenntnisse aus dem Innovationsindex 2026“ ging es genau um die Frage, die auch im Whitepaper im Mittelpunkt steht:
Was bedeutet Innovation eigentlich aus Sicht der Konsumenten?
Konsumenten sind offener für Innovationen als ihr Ruf
Grundlage unseres Whitepapers ist eine repräsentative Befragung von 2.001 Menschen in Deutschland. Das zentrale Ergebnis daraus: Mit 62 von 100 Punkten liegt der Innovation Perception Index 2026 klar im positiven Bereich. Deutsche Konsumenten sind Innovationen gegenüber also offener, als es ihnen häufig nachgesagt wird.
Gleichzeitig zeigt die Studie auch: Offenheit allein reicht nicht aus. Ob eine Innovation im Alltag wirklich ankommt, entscheidet sich an mehreren Stellen.
Drei Ergebnisse aus dem Whitepaper zeigen besonders gut, worauf es ankommt:
- Einfachheit schlägt Preis: Konsumenten wählen eine teurere, aber einfach nutzbare Innovation häufiger als eine günstigere, aber komplizierte Alternative.
- Offenheit und Sorge schließen sich nicht aus: Auch innovationsoffene Konsumenten haben Bedenken. Laut Whitepaper tragen 79 % von ihnen mindestens eine Sorge, etwa rund um Datenschutz, Kontrollverlust oder soziale Ungleichheit.
- Nutzen zählt mehr als Neuheit: Innovation überzeugt nicht automatisch, weil sie neu ist. Entscheidend ist, ob sie den Alltag spürbar besser, einfacher oder relevanter macht.
Fünf Dimensionen zeigen, woran Innovationen scheitern können
Im Innovation Perception Index betrachten wir Innovation aus Konsumentensicht anhand von fünf Dimensionen:
Relevanz, Einfachheit, Vertrauen, Offenheit und Bedenkenfreiheit.
Diese fünf Perspektiven zeigen, welche Stellhebel Unternehmen haben, damit Innovationen nicht nur entwickelt, sondern auch verstanden, akzeptiert und genutzt werden. Denn Innovation entscheidet sich nicht allein im Entwicklungsprozess, in der Strategie oder in der Kommunikation. Innovation entscheidet sich im Alltag der Menschen.
- Wird der Nutzen erkannt?
- Ist die Anwendung einfach genug?
- Entsteht Vertrauen?
- Werden Bedenken ernst genommen?
- Und wird aus dem ersten Ausprobieren eine regelmäßige Nutzung?
Genau hier liefert das Whitepaper fundierte Einblicke und praxisnahe Denkanstöße für Unternehmen aus Handel, Markenführung, Produktentwicklung und Kommunikation.
Das vollständige Whitepaper „Innovation Perception Index 2026 – Wie Konsumenten Innovation wahrnehmen und was Unternehmen daraus lernen“ steht kostenlos hier bereit.
Sie möchten sich zum Innovation Perception Index 2026 austauschen? Sandra Baetghe und Prof. Dr. Daniela Wiehenbrauk freuen sich über Vernetzung und Austausch auf LinkedIn.
Prof. Dr. Daniela Wiehenbrauk
Studiengangsleiterhin BWL-Digital Commerce Management
Sandra Baethge
Geschäftsführerin IWD market research